Biografie

Biografie

Elias Crespo Molato ist ein multidisziplinärer Künstler und Entwickler, der in Vancouver, Kanada, lebt.

Geboren in Casablanca und aufgewachsen in Rabat, Marokko, wuchs Elias zwischen Kulturen, Systemen und Sichtweisen auf. Sein kreativer Weg führte ihn durch Malerei, Film, Audio, Informatik, Design und Jahre in der Technologiebranche, bevor er mit größerer Kraft zur bildenden Kunst zurückkehrte.

Er besitzt einen BFA von der Emily Carr University of Art + Design sowie Studien in Informatik, Tontechnik und Film. Diese Mischung aus Disziplinen prägt seine Arbeit, die oft zwischen dem Emotionalen und dem Konstruierten, dem Instinktiven und dem Absichtlichen angesiedelt ist.

Elias schafft Gemälde, Zeichnungen, digitale Arbeiten und Drucke, die sich mit Freiheit, Identität, inneren Konflikten, Transformation und Selbstbestimmung auseinandersetzen. Seine Arbeit verwendet oft Portale, Figuren, Tiere, Schatten und symbolische Räume, um Momente der Konfrontation und Reflexion zu schaffen.

Im Mittelpunkt seiner Praxis steht eine einfache Frage: Was steht zwischen dem Ich, das du geerbt hast, und dem Ich, das versucht, hervorzutreten?

Neben seiner Atelierpraxis schuf Elias Path to Purpose, ein Projekt zur inneren Arbeit für Menschen, die sich wieder mit dem verbinden wollen, wer sie sind, was sie schätzen und was sie hier aufbauen wollen.

Seine Arbeit lädt Sammler in seltsame, aufgeladene Räume ein, in denen Schönheit, Spannung und persönliche Freiheit aufeinandertreffen.


Künstlerstatement

Meine Arbeit dreht sich um persönliche Freiheit.

Ich nutze Malerei, Zeichnung, digitale Arbeiten und symbolisches Storytelling, um die Kräfte zu erforschen, die Identität formen: Erinnerung, Kultur, Familie, Technologie, Verlangen, Angst, Instinkt und die Systeme, die wir erben, bevor wir lernen, sie zu hinterfragen.

In meiner Arbeit kehre ich immer wieder zur Spannung zwischen dem konstruierten Selbst und dem lebendigen Selbst zurück. Das Selbst, das auftritt, sich anpasst, schützt, versteckt, widersteht und schließlich versucht, aufzubrechen. Einige Stücke untersuchen fragmentierte Wahrnehmung und Erkennung. Einige betrachten den Körper als Rüstung, Hülle, Maske oder Gefäß. Andere erforschen den Sog zwischen der digitalen Welt und der menschlichen Hand, zwischen künstlichen Oberflächen und den unvollkommenen Spuren gelebter Erfahrung.

Mich interessieren die Momente, in denen ein Mensch beginnt, die Struktur zu erkennen, in der er gelebt hat. Die Geschichte, die ihm übergeben wurde. Die Rolle, die er zu spielen gelernt hat. Die Version seiner selbst, die er zum Überleben aufgebaut hat.

Meine Arbeit schafft Räume für diese Erkenntnis. Manchmal durch Figuren. Manchmal durch Portale, Tiere, Schatten, symbolische Umgebungen oder Formen, die sowohl schön als auch unbehaglich wirken. Ich möchte, dass das Bild Spannung hält, ohne sie zu schnell aufzulösen. Ein Gemälde sollte meiner Meinung nach einen Ort bieten, an dem man schauen, fühlen, hinterfragen und zu dem man zurückkehren kann.

Im Zentrum meiner Praxis steht die Frage nach Freiheit. Nicht Freiheit als Flucht, sondern Freiheit als Urheberschaft. Die Fähigkeit, Instinkt, Wahl, Stimme, Richtung und Beziehung zum Selbst zurückzugewinnen.

Ich erschaffe Werke für den Teil in uns, der weiß, dass es mehr gibt unter dem Leben, das wir zu akzeptieren gelernt haben.